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"Bürgerwerkstatt"

Ergebnisse der Bürgerwerkstatt (vom 07.11.2021) und aktueller Bearbeitungsstand (März 2022)

 

Ergebnisse der Bürgerwerkstatt (vom 07.11.2021) und aktueller Bearbeitungsstand (März 2022) - Seite I

 

Ergebnisse der Bürgerwerkstatt (vom 07.11.2021) und aktueller Bearbeitungsstand (März 2022) - Seite II

 

Ergebnisse der Bürgerwerkstatt (vom 07.11.2021) und aktueller Bearbeitungsstand (März 2022) - Seite III

 

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Veranstaltung zur Dorfentwicklung in Hasenmoor (07.11.2021)

 

Niederschrift von Torsten Ridder

 

(Fotos: Frank Lütt)

 

Begrüßung durch den Bürgermeister Frank Lütt, danach Abgabe an den Leitenden Verwaltungsbeamten des Amtes ["Kaltenkirchen-Land"], Torsten Ridder.

 

Als sehr positiv wurde die recht große Teilnehmerzahl bewertet.

 

Eingangs wurden die grundsätzlichen Prozesse einer Bürgerbeteiligung sowohl in früheren Verfahren (z.B. Ländliche Struktur – und Entwicklungsanalyse) wie auch in aktuellen Konzepten (z.B. Ortsentwicklungskonzepte der amtsangehörigen Gemeinden Alveslohe, Hartenholm und Lentföhrden) dargestellt. Es folgte eine kurze Anknüpfung / Verknüpfung zur etwas mehr überregional ausgerichteten Aktivregion "Holsteiner Auenland", deren Mitglied das Amt Kaltenkirchen – Land und somit auch die Gemeinde Hasenmoor ist. Das Verfahren zur Aufstellung der dortigen Strategie für die kommende Periode (2023 – 2027) wurde erläutert. Hier kann es ggf. sinnvolle Anknüpfungspunkte aus den Ergebnissen der Bürgerwerkstatt geben. Link zur Aktivregion: www.aktivregion-holsteinerauenland.de. Mögliche Fördermöglichkeiten von Projekten, die in die dortige Strategie passen, wurden kurz angerissen.

 

Es folgte ein Einstieg in die "Ideenwerkstatt".

 

Zunächst ging es um eine Stärken- / Schwächenanalyse (SWOT) – Folgendes Ergebnis wurde an die Stellwände gepinnt:

 

Bild I

 

Bild II

 

Bild III

 

Es zeigte sich, dass neben vielen Stärken, die sich gerade aus der Lage im ländlichen Raum ergeben, auch nicht wenige Schwächen aufgezeigt wurden. Bereits in diesem Schritt wurden einige Ideen dargestellt, die eigentlich erst im Folgeschritt erarbeitet werden sollten. Sie wurden aber – zunächst unsortiert – gleich mit aufgenommen. Vor dem Hintergrund der aufgezeigten Stärken und Schwächen konnte herausgearbeitet werden, dass es sich für die Entwicklung von Projekten / Ideen im zweiten Schritt um die folgenden Themenbereiche drehen sollte:

 

  • Bildung, Kultur, Freizeit, Sport
  • Verkehr, Mobilität, Infrastruktur
  • Natur, Umwelt, Klimaschutz
  • Leben & Wohnen
  • Versorgung, Handel
  • Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren

 

Bild IV

 

Es wurde eine Vielzahl von Ideen entwickelt, die im Einzelnen kurz erläutert und auch diskutiert wurden.

 

Zunächst eine unsortierte Sammlung:

 

Bild V

 

Bild VI

 

Beginnende Zuordnung:

 

Bild VII

 

Das Tableau hat sich gefüllt:

 

Bild VIII

 

Bild IX

 

Viele Anregungen gab es vor allem in den Kategorien Verkehr, Mobilität, Infrastruktur und Bildung, Kultur, Freizeit, Sport, wobei gerade bezogen auf Sanierung und das Herrichten von Straßen die Gemeinde für das gemeindeeigene Straßen- und Wegenetz in der nächsten Zeit erhebliche Anstrengungen unternehmen möchte. Was übergeordnete Straßen angeht (z.B. die Bundesstraße 206 oder auch sonstige Straßen – wie z.B. auch so genannte GIK*-Wege), so sind die Möglichkeiten der Gemeinde selbst sehr eingegrenzt. Die vielen vorgetragenen Gedanken und Ideen sollten dennoch aufgegriffen werden. Auch die generell zunehmende Bedeutung von Maßnahmen, die unter der Überschrift "Natur, Umwelt und Klimaschutz" zu subsumieren sind, wurden deutlich; zum Teil wurden hier (mehrfach) mit relativ überschaubarem Aufwand umsetzbare Maßnahmen erwähnt (bspw. Mülleimer / Hundetoiletten).

 

* Gemeindeverbindungswege erster Klasse

 

Was die Kategorie "Leben und Wohnen" angeht, so fiel auf, dass hier eine generell im Land auftretende Problematik auch in Hasenmoor gesehen wird, nämlich der Mangel an bezahlbarem Wohnraum und das Zusammenführen der Generationen (Stichwort "Mehrgenerationenwohnen"). Zum Teil verzahnt mit dieser Thematik sind auch die unter "Kinder, Jugend, Familie und Senioren" entstandenen Ideenansätze (Zusammenleben der Generationen, Tagesmutterbetreuung, Beschäftigung einer / eines Kümmerin / Kümmerers etc.). Darüber hinaus gab es weitere innovative Ideen, wie bspw. die Anwendung einer "mobilen Retter-App" oder aber zum Thema Versorgung / Handel das Etablieren eines mobilen Versorgungsangebotes.

 

Aufgezählt seien hier bewusst nur ganz exemplarisch einige Gedanken, Ideen, Konzepte. Eine Wertung oder Gewichtung wird dadurch zugleich nicht vorgenommen.

 

Sämtliche Ideen / Karten stehen der Gemeinde / dem Bürgermeister zur Verfügung. Die zuständigen Gremien werden sich damit auf jeden Fall auseinandersetzen. Einigkeit herrschte auch, dass an die Werkstatt angeknüpft werden sollte, um sich weiterhin auszutauschen, ggf. "Netzwerke" zu schaffen und miteinander im Gespräch zu bleiben. Viele Teilnehmende haben sich in eine Liste eingetragen und damit gleichzeitig die Bereitschaft erklärt, diese Daten untereinander zur Verfügung zu stellen, um den Austausch zu ermöglichen.

 

Insgesamt konnte abschließend ein ausgesprochen positives Resümee gezogen werden.

 

Der Dank gilt allen Teilnehmenden! 👍