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Geschichte

Stationen einer mehr als 750jährigen Historie

 

Vor etwa 1.800.000 - 10.000 Jahren: Ausformung der hiesigen Landschaft durch Inlandsgletscher, die in den letzten Eiszeiten ("Pleistozän") aus dem skandinavisch-finnisch-baltischen Raum vorstießen und nacheiszeitliche ("holozäne") Ablagerungen.

 

Vor ca. 180.000 - 120.000 Jahren: Die Erhebungen des Klausbergs, Langlohbergs und Wolfsbergs entstanden während der vorletzten Eiszeit ("Saale-Eiszeit"). Mehrere hundert Meter mächtige Gletscher bedeckten zu dieser Zeit das heutige Gebiet Hasenmoors. Dabei übten sie einen gewaltigen Druck auf die unter ihnen liegende Landschaft aus und prägten diese.

 

4.500 - 1.800 v. Chr.: Jungsteinzeitliche Besiedlung. Belegt durch Steinwerkzeuge (vornehmlich so genannte "Flintbeile"), die in der Feldmark Hasenmoors und Fuhlenrües gefunden wurden. Einige dieser Funde verblieben in der Gemeinde Hasenmoor, andere gingen an Museen (z.B. das Landesmuseum Schleswig).

 

1264 bis 1289: Erstmalige Erwähnung als Häusergruppe "Wolvesberg" (heute "Wolfsberg") im alten Kieler Stadtbuch.

 

Um 1317: Hasenmoor und Fuhlenrüe wurden Bramstedt zugesprochen.

 

Ende des 16. Jahrhunderts: Erste Schäfereien. "Durch den erheblichen Anteil an Heide- und Moorgebieten bot Hasenmoor ... bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts neben [dem] Ackerbau eine gute Möglichkeit zur Haltung von Schafen." (Quelle: Wikipedia[1])

 

17tes Jahrhundert: Die Ländereien von Hasenmoor und Fuhlenrüe gehörten (mit den Kirchspielen Börnhöved, Bramstedt, Kaltenkirchen, Leezen und Segeberg) zum "Amt Segeberg".

 

1665: Erwähnung Fuhlenrües als "Falkenhagen" oder "Fuhls Rühe".

 

Um 1665: Wirtshaus (im Bereich des heutigen Wolfsbergs und Tannenhofs / Gebäude existiert nicht mehr). Es wird angenommen, dass sich zu dieser Zeit dort auch ein Militärlager befand.

 

Nach 1665: Durch Verpfändungen und Verkäufe (des "Amtes Segeberg") gelangte Hasenmoor mehrfach in dänischen – z.T. königlichen – Besitz.

 

1697: Gastwirtschaft / "Krügerei" in Fuhlenrüe (Dorfstraße 10 / Gebäude existiert nicht mehr).

 

18. Jahrhundert: Erste Landvermessung.

 

1721: Streitigkeiten zwischen Bimöhlern, Bramstedtern, Hasenmoorern und Schmalfeldern um die Weiderechte der rund um den Klausberg gelegenen Wiesen und Weiden.

 

Zwischen 1744 und 1747: Das erste Schulhaus – die "Schulkate" (Dorfstraße 22) – entstand. 

 

1756: Die Reetdachkate auf dem Tannenhof (Hausnummer 4) – das älteste, heute noch erhaltene Gebäude – wurde gebaut.

 

1774 (bis 1777): Postverbindung (der fahrenden und reitenden Post) von Lübeck über Fuhlenrüe nach Itzehohe. Die Posthaltestelle befand sich auf dem Hof Fölster (Dorfstraße 10). Ein früher Verkehrsknotenpunkt; von diesem Hofplatz führten seinerzeit acht Wege in nahezu alle Himmelsrichtungen (u.a. nach Hamburg, Bramstedt, Neumünster, "Bornhöft", Segeberg und "Hardenholm"), von denen heute noch sieben Straßen bzw. Wege bestehen.

 

Topographische Karte (um 1793)

 

"Topographisch Militärische Charte", um 1793 (Quelle: Gemeinde Hasenmoor)

 

Ende des 18. Jahrhunderts: Erwähnung Hasenmoors als "Hasenmohr".

 

1794: Heinrich Schümann wurde zum Bauernvogt bestimmt.

 

1798: Hans Christian Tietjens wurde zum Bauernvogt bestimmt.

 

Nach 1801 (auch noch nach 1826): Gaststätte "Dammkate" (Dorfstraße 68 / Gebäude existiert nicht mehr).

 

1803: 109 Einwohner/innen.

 

1814: Timm Timmermann wurde zum Bauernvogt bestimmt.

 

1826 - 1828: In Holstein grassierte die "Schafpockenseuche", von der u.a. Hasenmoor besonders stark betroffen war.

 

1833: Hinrich Schümann wurde zum Bauernvogt bestimmt.

 

1836: Dierk Schümann wurde zum Gemeindevorsteher gewählt.

 

1850: ca. 157 Einwohner/innen.

 

1851: Johann Casper Harm wurde zum Gemeindevorsteher gewählt.

 

1867: Hasenmoor und Fuhlenrüe wurden preußisch (durch Annexion der Herzogtümer Schleswig und Holstein als Provinz des Königreiches Preußen). Bildung des "Kreises Segeberg".

 

1870: Hasenmoor bildete mit dem heutigen Ortsteil Fuhlenrüe eine Gemeinde.

 

1876: Johann Hinrich Harm wurde zum Gemeindevorsteher gewählt.

 

1882: Marx Timmermann wurde zum Gemeindevorsteher gewählt.

 

1883: Viehzählung. Gezählt wurden 43 Pferde, 196 Rinder, 608 Schafe, 146 Schweine, 25 Ziegen und 255 (!) Bienenstöcke.

 

1889: Die Kirchspiele wurden aufgelöst und neue Amtsbezirke gebildet. Die Gemeinden Hasenmoor, Kampen, Lentföhrden, Nützen, Schmalfeld und Ulzburg wurden zum "Amt Kaltenkirchen" zusammengefasst.

 

1893: Joachim Schümann wurde zum Gemeindevorsteher gewählt.

 

1897: Bau einer Meierei im OT Fuhlenrüe.

 

1899: Claus Schümann wurde zum Gemeindevorsteher gewählt.

 

1899: Das zweite Schulhaus (Dorfstraße 24) wurde eingeweiht.

 

Um die Jahrhundertwende: Mehr als ein Drittel der Gemeindefläche bestand aus Moor- und Heidelandschaft.

 

1900: 216 Einwohner/innen.

 

Nach 1900: "Weite Flächen wurden ... durch Tiefpflügung als Ackerland und Wiesen gewonnen bzw. mit Tannen aufgeforstet." (Quelle: Wappenrolle Schleswig-Holstein)

 

Um 1902 (bis 1973): Gastwirtschaft "Schankheid" bzw. "Brackers", ab 1973 (bis 1977) Diskothek "Black Out" bzw. "Funzel" (Dorfstraße 62 / Gebäude existiert nicht mehr).

 

Ab ca. 1903 (bis 1919): Alkoholfreie Schankwirtschaft "Kamerun" (Hegebuchenbuscher Weg 5 / Gebäude existiert nicht mehr).

 

1904: Gründung der "Spar- und Darlehnskasse Hasenmoor".

 

1904: August Harm wurde zum Gemeindevorsteher gewählt.

 

1906: Gründung des "Mergelungsverbands Hasenmoor", einer Gesellschaft, die bis 1913 in einer Schmalfelder Kuhle "Mergel" (der als Dünger eingesetzt wurde) abbaute.

 

Nach 1907: Errichtung des "Herrenhaues" ("Gut Wolfsberg") der Hamburger Handelsgesellschaft C.H. Veringsche, die in der Region das "Dampfpflügen" betrieb. Im Jahr 1936 nahm das Gebäude ein NS-Landjahrlager für schulentlassene Knaben auf. Ab 1936 waren dort Mädels des "Reichsarbeitsdienstes" untergebracht. Im Winter 1944 / 45 beherbergte das Haus eine Dienststelle der Holzbauwirtschaft, 1945 für kurze Zeit den "Reichsstab des Reichsarbeitsdienstes". Im Sommer desselben Jahres wurde ein Sammellager für ehemalige polnische Kriegsgefangene eingerichtet, die auf die Rückführung in ihre Heimat warteten.

 

1912: Die Gemeindeversammlung beschloss, das Dorf an das Überlandstromnetz anzuschließen. Der Anschluss erfolgte allerdings erst nach dem I. Weltkrieg.

 

Ab 1914: Gastwirtschaft, ab 1960er "Zum alten Jäger", ab 2014 Restaurant, Hotel und Tanzbar "Der Tanzhase" (Dorfstraße 8).

 

1918: Sieben Hasenmoorer fielen im I. Weltkrieg.

 

1920: Fertigstellung und Inbetriebnahme der Torfbahn zwischen Hasenmoor ("Königsmoor") und Großenaspe.

 

Ab 1921: Beginn des Torfabbaus im "Königsmoor" (über fünf Jahrzehnte).

 

1923: Errichtung des Ehrenmals (an der Dorfstraße) für die Gefallenen und Teilnehmer des I. Weltkrieges.

 

1925: Gründung der Meierei Schmalfeld und der "Meierei Genossenschaft Schmalfeld-Hasenmoor".

 

1926: Einweihung des ersten Schießstands (1965 eingeebnet). Der "Scheetstand" lag dort, wo sich heute ein kleines Waldstück zwischen der Dorfstraße und dem Moorweg befindet.

 

1930: Johann Krayenborg wurde zum Bürgermeister gewählt.

 

1930: Die Gemeindeversammlung beschloss die Einrichtung einer öffentlichen Fernsprechstelle, die wahrscheinlich im Gasthaus "Brackers" installiert wurde.

 

Anfang der 1930er Jahre: Notlandung einer einmotorigen Lufthansa-Maschine auf einem Feld beim Tannenhof.

 

1930er Jahre: Erste Hasenmoorer Tankstelle (Esso).

 

1932 (bis 1979 oder 1985): "Poststelle Hasenmoor" (Dorfstraße 62).

 

1933: Hans Wernecke (NSDAP) wurde als Ortsvorsteher eingesetzt.

 

1935: Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Hasenmoor. Erster Wehrführer wurde Wilhelm Tietjens.

 

Um 1937: Einrichtung der Reichsstraße 206 (die der heutigen Bundesstraße 206 entspricht). "Ihr westlicher Streckenabschnitt zwischen Itzehoe und Kellinghusen wurde 1868 / 69 erbaut. Vorgänger als Altstraße ist streckenweise die mittelalterliche Lübsche Trade." (Quelle: Wikipedia[2])

 

1938: Zusammenfassung Hasenmoors und Schmalfelds zur "Großgemeinde Schmalfeld-Hasenmoor" (die formal bis 1951 bestand).

 

1938: Johannes Siems wurde zum Ortsvorsteher (der "Großgemeinde") gewählt.

 

1945: Sechs Tage vor der Kapitulation des Deutschen Reiches passierte der "Reichsführer SS" Heinrich Himmler – auf dem Weg nach Bad Bramstedt – wahrscheinlich Hasenmoor, nachdem er sich (vermutlich im Segeberger Forst) mit Reichsminister Albert Speer getroffen hatte. Siehe auch: Klick!

 

1945: Vierundzwanzig Hasenmoorer fielen im II. Weltkrieg (oder wurden als vermisst gemeldet).

 

1945: Der ehemalige NS-"Gauleiter" von Ostpreußen – Erich Koch – versteckte sich bis zu seiner Enttarnung und Verhaftung (1949) in Hasenmoor.

 

1945: Die Bevölkerung Hasenmoors wuchs durch Flüchtlinge aus den deutschen Reichsprovinzen östlich der Oder-Neiße-Linie und durch ausgebombte Familien aus Hamburg und Kiel um fast das Doppelte an.

 

1945 - 1951: Lehrer Prüßmann und Adolf Stüben wurden von der englischen Militärregierung nacheinander als Kommissarische Bürgermeister eingesetzt.

 

Ab 1947: Betrieb eines Kinderheims im ehemaligen "Herrenhaus" durch die "DRK-Schwesternschaft Hamburg".

 

1950: 610 Einwohner/innen.

 

1951: Erste freie Wahl nach dem Krieg. Fritz Möller (CDU) wurde zum Bürgermeister gewählt.

 

1952: Die Freiwillige Feuerwehr erhielt eine erste Motorspritze und einen "Tragkraftspritzenanhänger" (der von einem Traktor oder einem privaten Unimog gezogen werden musste).

 

1952: Gründung des "Jagdvereins Hasenmoor". Wahrscheinlich Anfang der 60er Jahre (genaue Jahreszahl in Klärung) erfolgte die Umbenennung in "Jagdverein Hasenmoor-Fuhlenrüe".

 

1953: Installation der ersten Alarmsirene in Hasenmoor.

 

1953: Bildung des "Amtes Kaltenkirchen-Land" aus den Gemeinden Hasenmoor, Lentföhrden, Nützen und Schmalfeld. 1968 kam Hartenholm dazu, 1969 Alveslohe und Ellerau (welches 1998 wieder ausschied). Seit 2022 lautet die Bezeichnung der Behörde "Amt Auenland Südholstein". 

 

1954: Bau des ersten Feuerwehrgerätehauses (an der Dorfschule).

 

1954: Ausbau des Ehrenmals zum Gedenken an die Gefallenen und Vermissten des II. Weltkrieges.

 

1958: Gründung des "Verkehrslandeplatzes Hartenholm" (auf Hasenmoorer Gemeindegebiet).

 

Ab ca. 1958: Flugplatz-Café, ab 1966 Café-Restaurant in einer "Lockheed"-Passagiermaschine (die 1975 ausbrannte), zuletzt Restaurant "Cockpit" im östlichen Teil des Hauptgebäudes (bis ca. 2015).

 

1958: Einweihung des dritten Schulgebäudes (Dorfstraße 24 / identisch mit der Hausnummer des zweiten Schulhauses).

 

1959: Gründung des "CDU-Ortsverbands".

 

Ab ca. 1960 (bis 2. Hälfte der 1980er Jahre): Gaststätte "Hubertus" (Dorfstraße 12).

 

1961: Die Freiwillige Feuerwehr erhielt ihr erstes Kraftfahrzeug, ein "Tragkraftspritzenfahrzeug" (VW-Bus).

 

1962: Aufstellung der Bebauungspläne für die Siedlungen "Im Grund" und "Am Wald".

 

1963 (bis 1969): Stationierung einer Hubschrauberstaffel des Bundesgrenzschutzes (BGS) auf dem "Flugplatz Hartenholm".

 

1963 / 64: Anlage des Fußwegs von der Bushaltestelle (an der B 206) zum Schulweg.

 

1965: Beginn der Bebauung im Siedlungsgebiet "Wolfsberg".

 

1967: Der Name Hasenmoor wurde im "Historischen Ortsnamenlexikon Schleswig-Holstein" als "durchsichtiger Name", also als ein aus sich selbst erklärbarer Name, bezeichnet. Fuhlenrüe entstammt nach Deutung des Philologen Wolfgang Laur der niederdeutschen Sprache. Demnach bedeutet "fuul" im Hochdeutschen "faul", "Rüh" bezeichnet einen kleinen Weg oder eine Schneise. Fuhlenrüe heißt also "fauler, durch sumpfiges Gelände verlaufender Weg".

 

1967: Verlegung des Ehrenmals zum Schulwald, dem heutigen Standort.

 

1969: Otto Butenschön (CDU) wurde zum Bürgermeister gewählt.

 

1969: Gründung des "Schulverbands Schmalfeld-Hasenmoor". Hartenholm trat erst 2009 bei.

 

1969: Der Schießstand des "Landesjagdverbands" wurde gebaut.

 

Ende der 1960er / Anfang der 70er Jahre: Einstellung des Torfabbaus im "Königsmoor". Insgesamt wurden etwa 800.000 Tonnen Brenntorf abgebaut.

 

1970: Der "Friedhof-Zweckverband Schmalfeld-Hasenmoor-Struvenhütten" wurde gegründet.

 

Ca. Ende der 1970er / Anfang der 80er Jahre: Aufbau des Aussichtsturms im "Königsmoor".

 

Seit den 1970er / 80er Jahren: Sukzessive Verlagerung des Dorfzentrums (von der Siedlung "Am Denkmal" an der B 206 zum OT Wolfsberg).

 

1971: Gründung des "Altenclubs" (heute "Seniorenclub").

 

1972: An der Schule wurde eine öffentliche Telefonzelle errichtet.

 

1972 / 73: Die Haupt- und Grundschule wurde in eine reine Grundschule umgewandelt.

 

1974: Gründung des "Sportclubs (SC) Hasenmoor".

 

1976: Letzter großer Moorbrand.

 

Seit 1976: Bewässerung des "Königsmoores" zur Renaturierung.

 

Bis 1977: Erster Sportplatz des Dorfes (an der Grundschule).

 

1977: Einweihung des neuen Sportplatzes im OT Wolfsberg.

 

1978: Der Flugplatz wurde zur Kulisse einiger Filmszenen der ZDF-Fernsehserie "Timm Thaler".

 

1978: Erster Auftritt der "Theatergruppe". Anlässlich des Sportlerballs wurde erstmalig ein Einakter ("Kuddel und seine drei Frauen") in damals noch hochdeutscher Sprache aufgeführt.

 

1978: Einweihung des neuen Sportlerheims.

 

1979: Bau des Rad- und Fußwegs an der B 206. Buswartehäuschen an der Schule, in Fuhlenrüe und an der Fuhlenrüer Straße wurden errichtet. Zudem wurden Bushaltebuchten angelegt.

 

1979: Umwandlung des "DRK-Kinderheims" in ein Jugendheim.

 

1981: Gründung der "Schützengemeinschaft Hartenholm-Hasenmoor e.V.".

 

1981: Verschmelzung der "Spar- und Darlehnskasse Hasenmoor" mit der "Raiffeisenbank Hartenholm".

 

1982: Einweihung der neuen Sporthalle.

 

1982: Dierk Schümann (CDU) wurde zum Bürgermeister gewählt.

 

1982: Erstes Schützenfest der "Schützengemeinschaft Hartenholm-Hasenmoor" (Königspaar: Hans Bock & Helga Backhus).

 

1982: Kurt Böge (CDU / MdL) wurde zum Bürgermeister gewählt. 1983 wurde ihm das "Bundesverdienstkreuz am Bande" verliehen.

 

1984: Die "Arbeitsgruppe Dorfchronik" wurde gebildet.

 

1984: Bezug des neuen Feuerwehrgerätehauses im OT Wolfsberg. Das alte Gerätehaus wurde abgerissen.

 

Etwa Mitte der 1980er Jahre: Gründung des "DRK-Ortsvereins Schmalfeld-Hartenholm-Hasenmoor".

 

1986 / 87: Errichtung einer Station der "Deutschen Rettungsflugwacht e.V." (DRF) auf dem Flugplatz.

 

1987: Eine Verkehrszählung an der B 206 in Fuhlenrüe ergab 420 Fahrzeuge / Stunde.

 

1987: Erstes "Müllsammeln" (das bis 2017 von der CDU ausgerichtet wurde und seither von der Gemeinde Hasenmoor organisiert wird).

 

1988: "Werner-Rennen" mit über 200.000 Zuschauern/innen.

 

1989: Hermann Krayenborg (CDU) wurde zum Bürgermeister gewählt.

 

Um 1990 (genaue Jahreszahl in Klärung): Gründung der "Allgemeinen Wählervereinigung" (AWV).

 

1991: Eine Ampelanlage an der Schule wurde in Betrieb genommen.

 

1993: Einweihung des Schützenhauses ("Schützenheim").

 

1994: Ernst Wrage (CDU) wurde zum Bürgermeister gewählt.

 

1995: Schließung des "DRK-Jugendheims".

 

1998: Reimer Böge (CDU / MdEP) wurde mit dem "Bundesverdienstkreuz am Bande" ausgezeichnet. 2017 erhielt er das "Bundesverdienstkreuz 1. Klasse".

 

1998: Neuanlage des Ehrenmals, das heute als "Denkmal" bezeichnet wird.

 

1998: Einführung des Gemeindewappens.

 

1999: Der Roman "Khalid – Das Schwert Gottes" von Larry Collins erschien. Ein Thriller, in dem der "Flugplatz Hartenholm" eine zentrale Rolle spielt.

 

2000: Herausgabe der Dorfchronik "Hasenmoor – Unser Dorf".

 

2000: 643 Einwohner/innen.

 

2002: Gründungsbeginn der Neubausiedlung "Fuchsbau".

 

Ab ca. 2003: "Hofcafé" / Hof Ehlers (Dorfstraße 28).

 

2003: Klaus-Wilhelm Schümann (CDU) wurde zum Bürgermeister gewählt.

 

2007: Fertigstellung des Dorfhauses.

 

2007: Erstes "Ferienprogramm" für Kinder und Jugendliche (aus einer Initiative der AWV).

 

2007: Erstes Open-Air-Musik-Festival "Rock op'n Dörp" auf dem Flugplatz.

 

2007: Das "Königsmoor" wurde zum "FFH-Gebiet" (Fauna-Flora-Habitat) erklärt.

 

Vermutlich zwischen 2008 und 2011: Demontage der Hasenmoorer Telefonzelle.

 

2008: Zweites Open-Air-Musik-Festival "Rock op'n Dörp".

 

2009: Schließung der Hasenmoorer Grundschule.

 

2010: Erstes "OPEL-Treffen" (vier weitere folgten bis 2014).

 

2011: Die gemeindeeigene "Internetpräsenz" (www.hasenmoor.de) ging "online".

 

2013: Die AWV zog sich nach über 20 Jahren aus der politischen Arbeit zurück und kandidierte bei der Kommunalwahl nicht mehr. Seither wirkt lediglich eine politische Kraft; die CDU.

 

2013: Fertigstellung der Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses.

 

2013: Abschluss der Sporthallensanierung.

 

2015 / 2016: Fertigstellung des Spielplatzes am Dorfhaus.

 

2016: Gründung des "Gegenwind Hartenholm-Hasenmoor-Struvenhütten e.V.".

 

2016: Einrichtung eines "Fitnessraums" im Dorfhaus. Zuvor war dort über Jahre ein "Jugend-Treff" untergebracht, das von einer Mitarbeiterin des "Kreisjugendrings Segeberg" betreut wurde.

 

Seit 2017: Gemeinsames "Ferienprogramm" mit den Nachbargemeinden Hartenholm und Schmalfeld sowie der "Offenen Ganztagsschule" (OGTS).

 

2018: Gründungsbeginn der Neubausiedlung "Brandenbarg".

 

2018: Neuauflage des "Werner-Rennens" mit ca. 50.000 Besucher/innen und Teilnehmer/innen.

 

2019: Frank Lütt (CDU) wurde zum Bürgermeister gewählt; als 8. Amtsinhaber aus den Reihen der Christdemokraten (in Folge). 

 

2019: Gründung des "Fördervereins Hasenmoor e.V.".

 

2019: Drittes "Werner-Rennen" (Rötger Feldmann und Holger Henze traten allerdings nicht mehr gegeneinander an).

 

Ab 2020: "COVID-19-Pandemie" in Hasenmoor. Das öffentliche Leben des Dorfes kam zeitweise völlig zum Erliegen.

 

2020: Der "Naturschutzdienst Königsmoor" wurde gegründet.

 

2020: Ausstrahlung der TV-Folge "Sievers und die schlaflosen Nächte" (ZDF-Krimi-Reihe "Nord Nord Mord"), für die Sequenzen auf dem "Flugplatz Hartenholm" gedreht wurden.

 

2021: 26 "Strandkorb"-Konzerte (u.a. mit Max Giesinger, Johannes Oerding und Doro Pesch) auf dem Flugplatz.

 

2021: Die Siedlung "Am Denkmal" erhielt eine moderne Straßenbeleuchtung.

 

2022: Auflösung des "DRK-Ortsvereins" (nach fast 40jährigem Bestehen).

 

2022: Erschließung der Straße "Zum Wolfsberg" mit einer modernen Lichtanlage.

 

 

Diese Aufstellung soll fortlaufend ergänzt und aktualisiert werden. Wer mit erwähnenswerten historischen Ergänzungen aus jüngerer und älterer Zeit zur Vervollständigung beitragen kann, melde sich bitte gerne beim Bürgermeister oder beim Betreiber. Vielen Dank! 👍

 

Die geschichtlichen Aspekte des "Königsmoores", des "Flugplatzes" sowie der "Werner-Rennen" der Jahre 1988 und 2018 werden ausführlich in eigenen Rubriken behandelt. Im Übrigen sei jedem/r Hasenmoorer/in – der/die sich für die Geschichte des Dorfes interessiert oder einzelne Themen genauer nachlesen möchte – empfohlen, mal einen Blick in die sehr umfangreiche und gründlich recherchierte Chronik "Hasenmoor – Unser Dorf" zu werfen (die die Entwicklung bis zum Ende des vergangenen Jahrtausends dokumentiert)!

 

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(Quellen, soweit nicht bereits angegeben: Gemeinde Hasenmoor / "Hasenmoor – Unser Dorf", Gemeinde Schmalfeld u.a.)

 

[1] Seite "Hasenmoor". In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. Juli 2022, 09:16 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hasenmoor&oldid=224716616 (Abgerufen: 1. August 2022)

[2] Seite "Bundesstraße 206". In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29. April 2021, 19:00 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bundesstra%C3%9Fe_206&oldid=211438256 (Abgerufen: 1. August 2022)